Die nächsten Termine kannst du telefonisch nachfragen und dich auf die TeilnehmerInnenliste setzen lassen.
Alle Filme werden in Kleingruppen im Rahmen der Elternbildung gezeigt.
Neu haben wir im Programm die Filme "Microbirth" und "Wir impfen nicht"
Filme zur Geburtsvorbereitung:
Birth as we know it

Der Film zeigt elf natürliche Geburten, darunter auch eine Zwillings-Wassergeburt zuhause mit Beckenendlage, eine Geburt ohne professionelle Begleitung und eine im Meer. Ebenso einen Kaiserschnitt und die in den USA übliche Beschneidung eines männlichen Babys ohne Narkose.
Die russische Filmemacherin Elena Tonetti-Vladimirova war eine der Begründerinnen der neuen Bewegung für eine menschenwürdige Geburtshilfe in Russland. Junge Frauen und Männer wollten nicht unter den katastrophalen Zuständen der staatlichen Entbindungsanstalten, sondern in einer liebevollen, geschützten Umgebung ihre Kinder zur Welt bringen. So entstand das Geburtscamp am Schwarzen Meer, wo Frauen ihre Babys in den seichten Lagunen in entspannter Atmosphäre geboren haben.
Mittlerweile lebt Elena Tonetti-Vladimirova in den USA, bereist die ganze Welt, spricht auf internationalen Konferenzen über natürliche Geburt und bietet Intensiv-Geburtsvorbereitungskurse an. „Die Art und Weise, wie wir in diese Welt kommen, definiert die Qualität unserer Zivilisation.
Ein Geburtstrauma ist oft die Basis für Sucht, Gewalt und mangelnde Beziehungsfähigkeit,“ so die Filmemacherin: „Wir können unsere Zukunft positiv beeinflussen, indem wir unsere Babys auf die Welt bringen, ohne sie zu verletzen.“ Schnittentbindungsraten von 90 % in Brasilien und Südafrika seien ein Ausdruck großer Ignoranz gegenüber deren ernsthaften emotionalen und psychologischen Auswirkungen.
„Birth as we know it“ hat schon viele Preise gewonnen und wurde u.a. bei der Menschenrechtskonferenz in Seattle, USA oder einer Senatssitzung in Hawaii zur Prävention häuslicher Gewalt gezeigt.
"Orgasmic Birth"
Orgasmic Birth zeigt die bestärkenden Aspekte von Geburt und welche Rahmenbedingungen eine Atmosphäre schaffen, die ein erfüllendes Geburtserlebnis möglich machen können. Diese wunderschöne Dokumentation fokussiert auf die Gemeinsamkeiten von Geburt und Sexualität und führt deutlich vor Augen, wie sehr zum Beispiel medizinische Interventionen das Aufkommen sinnlicher Erfahrungen verhindern. Ebenso die Annahme, dass Geburt schwierig, schmerzvoll und schrecklich ist, steht einer beglückenden Geburtserfahrung im Weg.
„The right place to give birth is the right place to make love“. (Michel Odent)
Debra Pascali-Bonaro ist Vorsitzende der International Mother Baby Childbirth Initiative und Gründungsmitglied von DONA International (Doulas of North America).

"Der erste Schrei"
Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem berührenden Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre in beeindruckenden Bildern diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und fängt den immer wieder überwältigen Moment der Geburt ein – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …
In einer ungewöhnlichen Reise um die Erde offenbart „Der erste Schrei“ in grandiosen Bildern eines der schönsten Ereignisse des Lebens im Kontrast der Länder, Völker und Kulturen.
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"Lichtblicke"
Die Geburt ist der wichtigste Moment in unserem Leben. Ein Ereignis, für das wir uns Zeit und Raum nehmen sollten! Am Beispiel von Argentinien führt uns LICHTBLICKE behutsam an das Wunder der Geburt heran und beleuchtet anhand ländlicher und urbaner Stationen alternative Geburtsmethoden. Im Andendorf Amaicha erfahren wir vom Gebären in der Hocke über Gebärsteinen, eine Praxis der alten Inka-Kultur. Einer Erneuerung dieser Hockgeburt begegnen wir auf der öffentlichen Entbindungsstation in der nördlichen Provinz Tucumán. Hier werden wir Zeugen von Soledads Entbindung ohne medizinische Interventionen wie Hormoneinsatz, Dammschnitt oder Geburtszange. Eine unglaubliche Neuerung für ein öffentliches Krankenhaus Argentiniens!
In der Metropole Buenos Aires besuchen wir die Initiative junger selbständiger Hebammen in ihrem 2005 selbstgegründeten Geburtshaus. Mit besonderer Hingabe praktizieren sie dort einenatürliche Geburtshilfe in kritischer Distanz zur automatisierten Medizinpraxis. Mutter, Vater und Kind bestimmen Ort, Zeit, Position und vor allem den Rhythmus des Geburtsgeschehens. „Wir wollen, dass Eltern und Kind die Protagonisten sind und geben ihnen einen physischen Raum dafür”, so die Hebamme Vendela. Sehr aktuell wirft der Film die sozialethischen Fragen auf nach Fremdbestimmung oder Freiheit, nach Selbstaufgabe oder Souveränität, nach ökonomischer Effizienz oder Entfaltung von Ruhe und Rhythmus. Ein Film der informiert und motiviert.
"Geburt gegen Widerstand" Die Dokumentation über eine Frau, die fest entschlossen ist ihr Baby trotz Steißlage natürlich zu gebären, obwohl das Gesundheitssystem darauf beharrt, sie müsse es durch Kaiserschnitt zur Welt bringen. Dies ist eine inspirierende Geschichte über ihr Bemühen um eine natürliche Geburt, gegen allen Widerstand des Medizinischen Sytems.
"Lassen sie sich mitreissen von diesem intelligenten und bewegenden Film über den Weg einer Frau durch Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes in Steißlage. Werden sie Zeuge ihrer Ängste, Erwartungen, der Unterstützung bei ihrem fast unmöglichen Unterfangen. Einer inneren Stimme folgend, aber immer im Bewusstsein der eigenen Grenzen. Die Rolle von Betreuungspersonen einer gebärenden Frau ist schön herausgestellt, was den Film zum Muß für alle Hebammen, Geburtsbegleiterinnen und besonders auch Geburtshelfer macht. Dies ist eine großartige Produktion und es macht Freude den Film anzusehen. Ich halte diesen Film für einen wichtigen und atemberaubenden Beitrag für alle Menschen, der es möglich macht in aller Offenheit dabei zu sein, wie auf einzigartige Weise ein neuer Mensch auf die Welt kommt." Jannine Barron 'Nature's Child'
Karin Ecker's Konzentration in ihren Filmen und ihrer Fotokunst auf soziale Probleme hat ihr international Anerkennung eingebracht. Von der filmischen Dokumentation Europäischer Kinder bei der Erforschung von Umweltproblemen auf den Bahamas, über im Ägyptischen Meer tauchende Köperbehinderte, richtet sie nun das Objektiv auf die Wahlfreiheit der Geburtsmethode in Australien. Sie möchte diesen Film als Werkzeug zur Anregung aller Frauen nützen, ihre Alternativen zu erkennen und wahrzunehmen.
